Die Masche bei levrix.com: Warnung

Veröffentlicht: ·Von Anton Haverkamp·
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Die Trading-Plattform levrix.com wird von Levrix betrieben und steht im Verdacht des gewerbsmäßigen Betrugs. Anleger berichten von Totalverlusten und unerreichbarem Support.

Screenshot der Webseite Levrix (levrix.com)

Achtung

Betrugsverdacht

Screenshot der Webseite levrix.com

Fakten zu levrix.com

Plattform
Levrix
Domain
levrix.com
Warnstufe
Hoch
Regulierung
Nicht erkennbar
Domain-Alter
13 Jahre
IP-Adresse
188.114.96.3
SSL-Zertifikat
E8
Netzwerk
35 verbundene Seiten
Angegebene Adresse
1 Cooksbridge Cottage Midhurst Road, Fernhurst, Haslemere, England, GU27 3EZ, Rue de Mont-Blanc, 20, Genève, Switzerland

Ist Levrix seriös? Analyse und Bewertung

Bei Levrix (levrix.com) gibt es zahlreiche Hinweise darauf, dass die Hoffnung auf schnelle Gewinne ausgenutzt wird, um Anleger in eine Falle zu locken. Die Professionalität und das charmante Auftreten der Verantwortlichen machen es schwierig, die Gefahr frühzeitig zu erkennen. Seriöse Anbieter sind transparent, reguliert und erheben niemals unerwartete Gebühren für Auszahlungen.

Eine technische Analyse von levrix.com liefert weitere Hinweise auf den fragwürdigen Charakter dieser Plattform. Die Webseite Levrix wird unter der IP-Adresse 188.114.96.3 betrieben und nutzt den Hosting-Anbieter CLOUDFLARENET - Cloudflare, Inc., US mit einem cloudflare-Server. Besonders auffällig: Die Domain levrix.com existiert erst seit 4762 Tagen. Auch wenn eine Domain länger registriert ist, bedeutet das nicht automatisch Seriosität. Betrüger kaufen gezielt ältere Domains, um vertrauenswürdiger zu wirken. Das SSL-Zertifikat von levrix.com wurde von E8 ausgestellt und hat eine Gültigkeit von 89 Tagen. Regulierte Finanzinstitute verwenden üblicherweise kostenpflichtige Extended-Validation-Zertifikate, die den Unternehmensnamen in der Browserleiste anzeigen.

Verdächtige Verbindungen: Seiten mit Gemeinsamkeiten zu Levrix

Unsere Auswertung zeigt, dass Levrix technische und strukturelle Verbindungen zu weiteren Seiten aufweist. Alle Seiten sind ähnlich aufgebaut und werden offenbar von denselben Verantwortlichen betrieben:

Screenshot von Alpenadvisors

Alpenadvisors

alpenadvisors.io

Screenshot von Bittecoin

Bittecoin

bittecoin.net

Screenshot von Bittecoin

Bittecoin

bittecoin.us

Screenshot von Blaxton

Blaxton

blaxton.io

Screenshot von Blaxtongroup

Blaxtongroup

blaxtongroup.com

Screenshot von Causanexum1

Causanexum1

causanexum1.com

und 29 weitere technisch verbundene Seiten.

Levrix Erfahrungen: Erkennen Sie sich wieder?

Anlagebetrug läuft fast immer nach demselben Muster ab. Je mehr der folgenden Punkte Sie bei Levrix wiedererkennen, desto dringender sollten Sie handeln.

  • Kontakt über WhatsApp oder Telegram: Die Beratung oder der erste Kontakt lief über WhatsApp oder Telegram. Ein seriöser, regulierter Broker nimmt so niemals Kontakt auf.
  • Ein persönlicher „Berater“: Sie hatten einen festen Ansprechpartner, der Sie durch geschicktes, vertrauenswürdiges Auftreten immer wieder zu weiteren Einzahlungen gedrängt hat.
  • Hohe Gebühren vor der Auszahlung: Bevor Ihr Guthaben ausgezahlt wird, sollen Sie plötzlich hohe Gebühren, „Steuern“ oder „Provisionen“ vorstrecken. Keine dieser Forderungen ist legitim.
  • Fernwartungssoftware im Einsatz: Sie wurden gebeten, AnyDesk, TeamViewer oder ähnliche Software zu installieren, damit der „Berater“ direkten Zugriff auf Ihren Bildschirm oder Ihr Konto bekommt.
  • Angebliche Behörden oder Rückhol-Dienste melden sich: Nach dem Verlust melden sich vermeintliche Stellen wie die BaFin, „Blockchain.com“ oder andere „Helfer“, die gegen Vorkasse Ihr Geld zurückholen wollen. Auch das ist Teil der Masche.

So funktioniert die Masche bei Levrix

Viele Opfer stoßen durch Online-Anzeigen, Telegram-Gruppen oder soziale Medien auf Levrix. Die Webseite levrix.com wirkt professionell. Lockangebote versprechen hohe Gewinne ab einer kleinen Anfangsinvestition von rund 250 EUR. Es gibt klare Warnsignale, an denen sich betrügerische Broker erkennen lassen.

Nach der ersten Einzahlung meldet sich ein „Berater“, der durch charmantes Auftreten Vertrauen aufbaut und zu weiteren Investitionen drängt. Hinter solchen Plattformen stehen häufig organisierte Betrugsnetzwerke. Sobald Anleger ihr Geld abheben wollen, fordern die Täter laut Betroffenen immer neue Gebühren. Keine dieser Gebühren ist legitim. Seriöse Broker ziehen Kosten direkt vom Guthaben ab.

Vorsicht gilt zudem vor Recovery-Scams: Nach negativen Erfahrungen mit Levrix melden sich häufig angebliche Helfer, die versprechen, das Geld unmittelbar zurückzuholen. Auch hierbei handelt es sich in aller Regel um Betrug.

Erste Schritte für Geschädigte

Wenn Sie bei Levrix Geld verloren haben oder Sie sich aktuell in einer der oben beschriebenen Phasen befinden, handeln Sie sofort. Die folgenden Schritte sind in meiner Erfahrung die wirksamsten Sofort-Maßnahmen:

  1. Keine weiteren Zahlungen leisten. Sobald Sie Verdacht schöpfen, stoppen Sie sofort jede Transaktion. Auch wenn die Plattform mit dem Verlust der „Gewinne“ droht: jede weitere Zahlung verschwindet im selben Topf.
  2. Beweise sichern. Screenshots aller Plattform-Seiten, Chat-Verläufe (WhatsApp, Telegram, E-Mail), Zahlungsbestätigungen, IBANs, Wallet-Adressen, Transaktions-IDs. Sichern Sie alles, bevor die Plattform Ihren Account sperrt.
  3. Bank, Kartenanbieter oder Krypto-Börse kontaktieren. Informieren Sie sofort über den Betrug. Fordern Sie eine Rücknahme bzw. Sperrung der Empfänger-Konten an.
  4. Strafanzeige erstatten. Reichen Sie eine Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle oder online über die Internetwache des LKA ein. Legen Sie die gesammelten Beweise bei.
  5. Recovery-Scam-Versuche ignorieren. Wenn sich angebliche Anwälte, Behörden oder „Krypto-Forensiker“ unaufgefordert melden und Vorauszahlungen verlangen, ist das mit hoher Wahrscheinlichkeit der nächste Betrugsversuch. Echte Anwälte und Behörden kontaktieren Opfer niemals per WhatsApp oder Telegram.
Anton Haverkamp, ehemaliger Finanzermittler der Polizei

Über den Ermittler

Anton Haverkamp ist ehemaliger Finanzermittler einer Spezialeinheit der Polizei und war dort hauptverantwortlich für Kryptowährungen und die Nachverfolgung digitaler Zahlungen. In Zusammenarbeit mit dem LKA hat er zahlreiche Anlagebetrugs-Fälle bearbeitet und mit spezialisierter Software Geldflüsse bis zu den Verantwortlichen verfolgt.

Als studierter Wirtschaftsinformatiker und IT-Forensik-Experte berät er heute Opfer von Brokerbetrug und Krypto-Betrug sowie Kanzleien und Strafverfolgungsbehörden.

Geldverfolgung und Sperrung

Die Täter sitzen häufig im Ausland. Am wichtigsten ist deshalb, das Geld zu verfolgen, bevor es endgültig verloren ist. Zahlungen mittels Kryptowährungen lassen sich mit spezialisierter Software bis zu den Auszahlungs-Börsen verfolgen. In der Vergangenheit konnten wir damit bereits Gelder sperren, bevor es zu spät war. In mehreren Fällen konnten wir auf diesem Weg sogar Tätergruppierungen ausfindig machen.

In einem Fall konnten wir die Gelder bis zu einem Krypto-Zahlungsanbieter verfolgen, insgesamt wurden 52.000 € gesperrt. In einem anderen Fall hat ein Geschädigter zunächst 250 € investiert und nach weiteren Einzahlungen und angeblichen Gebühren am Ende 110.000 € gezahlt. Durch schnelles Handeln konnten wir auch hier eine Sperrung der Gelder erreichen.

Was mir die Erfahrung mit solchen Fällen zeigt: Schnelles Handeln ist extrem wichtig. Je früher die Spur aufgenommen wird, desto höher die Chance auf eine Sperrung. Wenn Sie betroffen sind, kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Ersteinschätzung.

Blockchain-Analyse zur Verfolgung von Krypto-Zahlungen an Levrix

Häufige Fragen zu Levrix

Ist Levrix seriös?

Nein. Bei Levrix (levrix.com) gibt es zahlreiche Hinweise auf Anlagebetrug. Die Plattform verfügt über keine nachweisbare BaFin- oder FCA-Lizenz. Betroffene berichten, dass Auszahlungen verweigert und stattdessen immer neue Gebühren gefordert werden.

Warum sollte ich Ihnen meinen Fall anvertrauen?

Ich war mehrere Jahre bei der Polizei, zuletzt bei einer Spezialeinheit für Finanzermittlungen. Insgesamt habe ich bereits über 500 Fälle bearbeitet und weiß genau, worauf es ankommt, von der Beweissicherung bis zur Nachverfolgung der Geldflüsse.

Was kostet die Fallprüfung?

Ich prüfe Ihren Fall komplett kostenlos. Ohne Ihre feste Beauftragung entstehen keine Kosten.

Levrix zahlt nicht aus, was tun?

Leisten Sie keine weiteren Einzahlungen, insbesondere keine sogenannten „Gebühren", „Steuern" oder „Versicherungen" zur angeblichen Freigabe der Auszahlung. Diese Forderungen sind ein klares Betrugsmerkmal, die versprochene Auszahlung kommt trotzdem nicht. Entscheidend ist jetzt Tempo: Je früher Ihr Fall geprüft wird, desto eher lassen sich die Zahlungswege sichern. Wir prüfen Ihren Fall kostenlos und unverbindlich.

Wie erkenne ich, dass Levrix Betrug ist?

Typische Merkmale: keine Regulierung in Deutschland, aggressive Kontaktaufnahme durch angebliche „Berater", unrealistisch hohe Gewinnversprechen, gefälschte Handelsplattformen mit Scheingewinnen und immer neue Gebühren bei Auszahlungswunsch. Levrix zeigt mehrere dieser Muster.

Woher hat Levrix meine Telefonnummer?

Solche Plattformen arbeiten häufig mit Call-Centern, die Datenlisten aus geleakten Quellen, Werbe-Netzwerken oder falschen Gewinnspielen verwenden. Oft stammen die Daten aus vorherigen Kontakten mit ähnlichen Seiten. Das gezielte Ansprechen deutscher Anleger ist Teil der Masche.

Was soll ich tun, wenn ich bei Levrix Geld verloren habe?

Leisten Sie keine weiteren Zahlungen und ändern Sie die Passwörter Ihrer Bank- und Krypto-Konten, um weiteren Schaden zu verhindern. Alles Weitere, von der Beweissicherung bis zur Nachverfolgung der Geldflüsse, sollten Sie nicht allein angehen. Lassen Sie Ihren Fall zuerst kostenlos prüfen: Dann wissen Sie, welche Schritte in Ihrem Fall wirklich sinnvoll sind.

Ist es zu spät, wenn die Einzahlung bei Levrix länger zurückliegt?

Nicht zwangsläufig. Blockchain-Transaktionen sind dauerhaft gespeichert und auch nach Monaten nachverfolgbar. Auch wenn schon Zeit vergangen ist, lohnt sich eine Prüfung fast immer. Entscheidend ist, jetzt zu handeln: Lassen Sie Ihren Fall kostenlos prüfen, dann wissen Sie sicher, ob sich eine Nachverfolgung noch lohnt.

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